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Aufbereitung mineralischer Bauabfälle
Mineralische Bauabfälle sind der mengenmässig weitaus grösste Teil der Bauabfälle. Im Interesse der Schonung von natürlichen Rohstoffvorkommen und eines sparsamen Umgangs mit dem nur begrenzt zur Verfügung stehenden Deponieraum sollen mineralische Bauabfälle nach Möglichkeit verwertet werden.
Diese getrennte mineralische Bauabfälle, die bei einem geordneten Rückbau anfallen, werden zur Verwertung im Entsorgungszentrum Tännlimoos angenommen:
- Dachziegel
- Betonabbruch - Abbruch und Fräsgut von bewehrten oder unbewehrten Betonkonstruktionen und Belägen
- Mischabbruch - Gemisch aus mineralischen Bauabfällen von Massivbauteilen wie Beton, Backstein-, Kalksandstein- und Natursteinmauerwerk (kein Gips)
- Ausbauasphalt - Aufbruch und Fräsgut von bituminösen Schichten / Asphaltbelägen mit bis zu 5'000 mg PAK/kg im Bindemittel
- Strassenaufbruch - Aufbruch oder Fräsgut von nicht gebundenen Fundationsschichten und von stabilisierten Fundations- und Tragschichten (keine Schlacke).
Bei der Risi AG werden die mineralischen Bauabfälle zu hochwertigen Recycling- und Sekundärbaustoffen aufbereitet, welche zum gleichen Zweck, wie bei der erstmaligen Verwendung eingesetzt werden. So gelangen bis zu 80% eines Bauwerkes in den Baustoffkreislauf zurück.
Die aufbereiteten Baustoffe werden im Entsorgungszentrum Tännlimoos verkauft und können für folgende Bereiche eingesetzt werden:
Recyclingbetonherstellung:
- Betongranulat 0/8, 8/16mm und 16/32mm
- Mischabbruchgranulat 0/8mm, 8/16mm und 16/32mm
Strassenfundationen, - planien sowie Baupisten:
- Asphaltgranulat 0/32mm und 0/63mm
- Betongranulat 0/32mm, 0/63mm und 0/100mm
- Mischabruch 15/300mm
Dachbegrünungen und Baumgrubensubstrat:
- Ziegelgranulat 4/14mm
Reitplätze:
- Ziegelsand 0/4mm
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